Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Während sich die Abordnung vieler reichsständischer Gesandten an der Planung des Kaisers mit der Terminierung seiner Ankunft für 1. 5. 1594 orientierte, brachen die meisten persönlich anreisenden Reichsfürsten erst etwas später auf.

Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen plante seinen Aufbruch in Torgau zur Reichstagsfahrt zunächst für 2. 5. 1594. Er bat Kurfürst Friedrich von der Pfalz und dessen Statthalter in der Oberpfalz für die dortige Durchreise um Geleit sowie um die Versorgung seines Begleittrosses von etwa 450 reisigen und Wagenpferden an den Übernachtungsstationen66 und legte beiden Schreiben seinen Reiseplan bei67. Nachdem sich nachfolgend die Abreise verzögerte, wurde die aktualisierte Planung Kurfürst Friedrich sowie aufgrund der Reise durch Pfalz-Neuburger Territorium ebenso Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg mitgeteilt68. Als Reisestationen waren vorgesehen: Am 8. 5. von Torgau nach Grimma, 9. 5. Penig, 10. 5. Zwickau, 11. 5. Oelsnitz/Vogtland, dort Aufenthalt bis 13. 5., am 14. 5. nach Markneukirchen, 15. 5. Tirschenreuth, 16. 5. Weiden, 17. 5. Nabburg, 18. 5. Burglengenfeld, dort Aufenthalt bis 19. 5., am 20. 5. letzte Etappe nach Regensburg. Laut dem Furierzettel, der als Grundlage für die vorbereitenden Maßnahmen an den Übernachtungsstationen Weiden und Burglengenfeld diente, führte der Kuradministrator 152 reisige und 298 Wagenpferde mit sich, allerdings ging man für die Versorgung bei der Übernachtung in Burglengenfeld von 550 Pferden aus69. Weniger aufwendig gestalteten sich das Geleit für Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg und dessen Unterbringung in Amberg vom 28.–30. 4., da er lediglich 48 Pferde mit sich führte70.

Durch das Kurpfälzer Territorium in der Oberpfalz führte außerdem die Reiseroute weiterer hoher Reichsfürsten wie etwa Kurfürst Wolfgangs von Mainz, der, begleitet von 24 Grafen und Herren, mit 400 Pferden unterwegs war71, sowie Kurfürst Johanns von Trier und Bischof Julius’ von Würzburg72, die am 14. 5. in Neumarkt/Oberpfalz übernachteten73. Bischof Julius war am 10. 5. 1594 mit seinem Gefolge74 in Würzburg aufgebrochen75, übernachtete am 10. 5. mit seinen Räten im Kloster Münsterschwarzach, während der übrige Hofstaat im Ort Schwarzach untergebracht wurde76, und zog am 11. 5. über Schlüsselfeld nach Höchstadt an der Aisch weiter, wo er mit den Räten im Schloss und das Gesinde in zwei Wirtshäusern nächtigte. Am 12. 5. kam der Würzburger Tross nach Nürnberg, wo sich auch Kurfürst Wolfgang von Mainz auf seiner Anreise aufhielt. Man kam überein, die Weiterreise gesondert durchzuführen, um an den weiteren Übernachtungsstationen bis Regensburg die Quartiersituation zu entspannen. Deshalb verließ der Kurfürst Nürnberg am 13. 5., während Bischof Julius diesen Tag dort verbrachte und am Mittag die Nürnberger Herren Älteren sowie am Abend andere Ratsmitglieder zu Gast hatte. Am Vormittag erschien zudem Kurfürst Johann von Trier mit seinem vergleichsweise kleinen Gefolge in Nürnberg. Bei der Würzburger Weiterreise am 14. 5. in Richtung Neumarkt kam es zu einem gravierenden Geleitstreit zwischen der Stadt Nürnberg und Vertretern Markgraf Georg Friedrichs von Brandenburg-Ansbach, die sich letztlich durchsetzen konnten77. In Neumarkt nahmen der Bischof und Johann von Trier zwar gemeinsam das Abendessen ein, sie reisten sodann aber gesondert weiter. Bischof Julius übernachtete am 15. 5. in Hemau und erreichte am 16. 5. kurz nach Mittag Regensburg.

Bei den Durchreisen von Bischof Julius sowie der Kurfürsten von Mainz und Trier durch einen Teil des Pfalz-Neuburger Territoriums übte Pfalzgraf Philipp Ludwig das Geleitrecht nicht aus78. Dahinter stand der im Zusammenhang mit den Anreisen zum Reichstag 1594 neu entfachte Streit mit der Kurpfalz und insbesondere mit Bayern um die Abgrenzung der Geleitrechte im Bereich Burglengenfeld, Regenstauf, Kallmünz und Hemau bis Regensburg. Dies betraf neben dem Geleit für durchziehende Reichsfürsten besonders jenes für den Kaiser bei dessen Anreise auf der Etappe von Regenstauf nach Regensburg. Um die Differenzen möglichst im Vorfeld abzuklären, hatte Herzog Wilhelm V. Anfang Mai Verhandlungen in Neuburg führen lassen, die allerdings ergebnislos blieben79. Nachdem der Kaiser aber bereits am 2. 5. 1594 beschlossen hatte, wegen dieses Streits zwischen Kurpfalz, Pfalz-Neuburg und Bayern bei der Anreise gänzlich auf das Geleit zu verzichten und den Konflikt möglichst beim Reichstag beizulegen80, kamen die bayerischen und Neuburger Gesandten in Regensburg in ihren ansonsten erfolglosen Gesprächen vom 14.–16. 5. 1594 überein, das Geleit ohne Rechtsverzicht beiderseitig auch für durchreisende Fürsten einzustellen81. Offensichtlich galt dies ebenso noch bei der späteren Anreise Herzog Friedrichs I. von Württemberg, der anlässlich seiner Abreise aus Regensburg Herzog Wilhelm von Bayern bat, das Geleit wegen des Streits mit Pfalz-Neuburg neuerlich nicht auszuüben82. Ansonsten setzte der Kaiser in Regensburg mit Dekret vom 15. 7. 1594 eine Kommission ein, die mit den beiderseitigen Gesandten über einen gütlichen, zumindest vorübergehenden Vergleich verhandeln sollte83.

Ebenfalls aus dem Westen des Reichs reiste Kurfürst Ernst von Köln an. Seine Planung84 sah den Aufbruch in Arnsberg für 3. 5. 1594 vor mit den Übernachtungsstationen Attendorn (4 Meilen), Siegen (4), Herborn (4), Butzbach (4), Frankfurt/Main (4; mit Aufenthalt), Seligenstadt (4), Miltenberg (5), Tauberbischofsheim (4), Würzburg (4), Kitzingen (4; mit Aufenthalt), Neustadt/Aisch (4), Nürnberg (5), Neumarkt (5), Hemau (4), Regensburg (3 Meilen). Schon vor Kurfürst Ernst war dessen Rat Kaspar von Fürstenberg angereist. Er brach am 27. 4. 1594 in Bilstein auf, zog über Siegen (Übernachtung am 27. 4.) und Herborn (28. 4.) nach Frankfurt (29. 4.), wo er auf die anderen Kurkölner Gesandten stieß, reiste weiter nach Aschaffenburg (1. 5.), wo er einen Tag bei Kurfürst Wolfgang von Mainz verbrachte, ehe er über Lohr (3. 5.), Würzburg (4. 5.), Kitzingen (5. 5.), Neustadt/Aisch (6. 5.), Nürnberg (7. 5.), Neumarkt (8. 5.) und Parsberg (9. 5.) am 10. 5. Regensburg erreichte85.

Für Anreisen aus dem Südwesten des Reichs liegen Angaben für die Baden-Durlacher Gesandten vor86: Sie verließen Karlsruhe (Durlach) am 22. 4. (12. 4.) 1594, übernachteten am 23. 4. in Pforzheim, am 24. 4. in Stuttgart, am 25. 4. in Göppingen, reisten am Abend des 26. 4. ab Ulm zu Schiff auf der Donau weiter, erreichten am 27. 4. Neuburg und kamen am 28. 4. gegen Abend nach Regensburg. Einen weiteren Weg hatten die Gesandten Mecklenburgs zurückzulegen87: Sie brachen am 14. 4. (4. 4.) in Rostock auf und übernachteten sodann in Meyenburg (15. 4.), Havelberg (16. 4.), Parey [?] (17. 4.), Dessau (18. 4.), Leipzig (19. 4.; Aufenthalt), Zwickau (22. 4.), Reichenbach/Vogtland (23. 4.), Oelsnitz/Vogtland (24. 4.), Selb, Falkenberg (bei Wiesau), Pfreimd und Regenstauf (27. 4.), von wo aus sie nach vierzehntägiger Reise ebenfalls am 28. 4. (18. 4.) Regensburg erreichten.

Zwei Tage zuvor, am 26. 4. 1594, waren die Mitglieder der Mainzer Kanzlei in Regensburg erschienen, deren Anwesenheit für die Akkreditierung der nach und nach ankommenden Gesandten unabdingbar war. Kurfürst Wolfgang hatte deshalb Kanzler Dr. Philipp Wolf von Rosenbach, Sekretär Mag. Peter Kraich und Johann Adam von Bicken, Domherr zu Mainz und Würzburg, zum Reichstag vorausgeschickt, „damitt der cantzley wegen nichts verabsaumett“88. Ebenfalls bereits am 26. 4. fanden sich die ersten Kurpfälzer Vertreter ein, am 27. 4. akkreditierten sich die Gesandten der Stadt Ulm, am 28. 4. kamen wie erwähnt jene Baden-Durlachs und Mecklenburgs sowie Württembergs in Regensburg an. Es folgten sodann in rascher Abfolge Ankunft und Akkreditierung zahlreicher weiterer reichsständischer Gesandten mit einem Schwerpunkt bis ca. Mitte Mai, darunter die Deputierten Kurbrandenburgs am 1. 5. und Kursachsens am 3. 5., deren Abordnung sich wohl an der Planung des Kaisers mit der Terminierung seiner Ankunft auf 1. 5. bzw. 6. 5. orientierte. Dennoch meldeten sich, wie die Angaben beim Reichsabschied zeigen89, viele Deputierte erst später an, was insofern kein Problem darstellte, als sich die offizielle Eröffnung der Verhandlungen bis 2. 6. verzögerte.

Von den Reichsfürsten erreichte als erster Bischof Urban von Passau am späten Abend des 5. 5. 1594 auf der Donau kommend Regensburg90. Sein Gefolge umfasste 76 Personen und zehn Pferde91. Am Nachmittag des 9. 5. 1594 zog Herzog Maximilian von Bayern als erster weltlicher Fürst, wenn auch noch nicht regierend und mit keiner Verhandlungsvollmacht seines Vaters ausgestattet92, mit einem großen Hofstaat und mehr als 300 Pferden93 in Regensburg ein. Er wurde begleitet von Landsassen, Grafen, Herren und Adeligen sowie Räten, Kämmerern und weiterem Hofpersonal, „gantz zierlich, ordenlich unnd woll geputzt mit menniglichs lob“94. Der Einzug wurde von kursächsischer und anderer Seite „zum höchsten gelobt, unnd darfür halten wöllen, es werde nit baldt ain furst so zierlich unnd mit ainer so schönen reuterey aufziehen“95. Mit Maximilian kamen als führende Räte unter anderem Landhofmeister Graf Rudolf von Helfenstein, Graf Schweikhart von Helfenstein, Hofratspräsident Adam Vetter von der Gilgen, der Speyerer Domherr Adolf Wolff, genannt Metternich, Oberstkanzler Dr. Hans Georg von Hörwarth96, Hofkanzler Dr. Johann Gailkircher und Hofrat Dr. Johann Baptist Fickler97. Als Sekretäre und Protokollführer waren Hofkanzlist Ägidius Albertinus98 und Christoph Gewold anwesend; Letzterer konzipierte die meisten Berichte an Wilhelm V. vom Reichstag99. Wohl ebenfalls am 9. 5. erschien Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg in Regensburg und meldete sich persönlich in der Mainzer Kanzlei an100.

Die meisten der persönlich anreisenden Reichsfürsten kamen zwischen 15. 5. und 17. 5. nach Regensburg: Zunächst erschien am Sonntag, 15. 5. 1594, Kurfürst Wolfgang von Mainz vor 10 Uhr während des Gottesdienstes „in solcher still, […] das man seiner ankhonfft khainen bericht gehabt unnd ich ime der ursachen nicht möge entgegen ziehen“101. Dem ‚stillen‘ Einzug widerspricht allerdings, dass der Kurfürst nach Aussage des Furierzettels mit 344 Personen und 336 Pferden ein durchaus stattliches Gefolge mit sich brachte102. Einen Tag später, am 16. 5., erreichte zwischen 1 und 2 Uhr mittags Bischof Julius von Würzburg den Reichstagsort und meldete sich persönlich bei Kurfürst Wolfgang von Mainz an103. Der Furierzettel des Bischofs nennt 136 Pferde104. Am Abend des 16. 5. zog Landgraf Georg Ludwig von Leuchtenberg gemeinsam mit seiner Gattin durch Stadtamhof über die Steinerne Brücke mit 50 Pferden in Regensburg ein105. Am 17. 5. kam zuerst um 10 Uhr vormittags Kurfürst Johann von Trier mit etwa 120 bis 130 Pferden an106, um 11 Uhr folgte Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg zusammen mit seiner Gemahlin und den Söhnen Wolfgang Wilhelm und August. Er führte neben dem Hofstaat 150 bis 200 Pferde mit sich107. Nachmittags um 15 Uhr schließlich erreichte Erzbischof Wolf Dietrich von Salzburg mit etwa 300 Pferden „sehr stattlich und ansechlich vor allen andern welt- und geistlichen Potentaten mit Leuten, roß und rüstungen trefflich herausgeputzt und gstaffirt“, den Reichstagsort108. Gemäß einer zeitgenössischen Biografie hatte er die Anreise in Salzburg am 11. 5. 1594 zu Wasser angetreten und ist dabei „ungevehrlich umb 1 Uhr zimblich bezecht angesessen“109. Der Einzug des Erzbischofs zum Reichstag und der dabei „fast theatralisch zur Schau“ gestellte „Splendor des Reichsfürsten“ werden, gestützt auf die Angaben in der Beschreibung Fleischmanns110, als einer der Höhepunkte in der Selbstdarstellung Wolf Dietrichs gesehen, mit dem er „die Salzburger Stellung im Reich in seiner Person mit Prunk und prächtigem Gefolge repräsentierte“111.

Für Kursachsen waren bereits seit 3. 5. 1594 mehrere Gesandte anwesend, die sich am 4. 5. in der Mainzer Kanzlei als Reichstagsvertretung bis zur Ankunft Kuradministrator Friedrich Wilhelms angemeldet hatten112. Herzog Friedrich Wilhelm selbst zog in seiner Eigenschaft als kursächsischer Vormund am 20. 5. 1594 bereits um 6 Uhr morgens mit nur „3 reitpferden und 14 gutschen“ in Regensburg ein. Seine Gemahlin Anna Maria folgte mit dem repräsentativen kursächsischen Hofstaat um 12 Uhr mittags113. Die Berichte sprechen von mehr als 200 bzw. ca. 300 reisigen und Kutschenpferden, der bereits für die Versorgung auf der Anreise erwähnte, eigene und zuletzt gültige Furierzettel mit der Auflistung der zahlreichen Grafen und Herren im Gefolge Friedrich Wilhelms und der auch von diesen mitgeführten Kutschen und Pferde sowie dem gesamten anderen Hofstaat dagegen summiert 152 reisige und 298 Kutschenpferde, insgesamt also 450114.

Ähnlich wie Kuradministrator Friedrich Wilhelm kam Kurfürst Ernst von Köln am 21. 5. 1594 zuerst ohne jegliches Gefolge „gleichwoll in der still unnd ohne jemandts vermuetung und warnemen in ainem gutschen“ zwischen 6 und 7 Uhr morgens nach Regensburg115. Die ihn als Aufwartung begleitenden Grafen und Herren sowie der übrige umfangreiche Hofstaat für das Erzstift Köln und zudem mit den Gesandten für die Hochstifte Lüttich, Münster, Hildesheim und Freising mit etwa 400 Pferden116 folgte erst abends um 17 Uhr, darunter ein Heerpauker und zwölf Trompeter, alle in schwarzen Samt gekleidet, „mit weissen federn uff den hueten“117. Dabei ging es nach Aussage des steiermärkischen Sekretärs Speidl „pompasissime zu, aber alles auf Niderlendische und Französische Manier“118.

Damit waren die repräsentativen Einzüge der persönlich am Reichstag mitwirkenden Kurfürsten und Fürsten in dieser Periode noch vor der Eröffnung der Verhandlungen abgeschlossen119. Sie wurden im Hinblick auf den Umfang und die Ausstattung des Gefolges sowie den damit verbundenen zeremoniellen Aufwand allerdings nochmals übertrumpft durch Herzog Friedrich I. von Württemberg, der erst verspätet am 8. 7. (28. 6.) 1594 zum Reichstag kam120 und damit die Aufmerksamkeit der Teilnehmer für sich alleine hatte. Waren für den Kurfürsten von Köln etwa 400 Pferde beteiligt, so zog Herzog Friedrich am Nachmittag des 8. 7. mit bis zu 700 Personen und etwa 650 Pferden121 „ufs statlichst alhie ein, nec habuit parem“122. Dem Gefolge gehörten acht Grafen, vier Freiherrn und mehr als 100 weitere Adelige an. Vor ihnen bildeten beim Einritt123 drei Einspännige und danach ein Reiterhauptmann mit seinem Regiment die Spitze des Zuges. Ihnen folgten acht Trompeter und ein Heerpauker, „auff teütsch schön gebutzt“, und sodann ein welscher Hauptmann zu Fuß mit 50 welschen Schützen124 in zehn Gliedern „mit langen rohren und brennenden lunthen, alle in samate hoßen, wammestern, schützen röckhlin geklaydet“, zudem mit „hohen welschen hüetten, schöne federbüsch von gleichen farben“, und mit weißen gestrickten Strümpfen. Sie spielten mit Trommeln und Pfeifen „uff welsche gattung“. Der Hauptmann trug einen vergoldeten Spieß, seine Kleidung war mit breiten goldenen Schnüren belegt. Danach ritt Herzog Friedrich auf einem schönen braunen Hengst, dieser „geziert mit samat, silber und goldt sambt weissen federbüschen auf dem kopff und schwantz; wie auch der hertzog [einen Federbusch] auff dem huett sampt ainem weissen silbern durchsichtigen veldtzaichen“. Auf den Herzog folgte ein Bruder der Witwe [Ursula] Herzog Ludwigs des Frommen125, der so gekleidet war wie Friedrich. Neben ihnen zogen neun Kammerjungen in drei Gliedern mit langen Rohren, samtenen Röcken sowie golden und silbern verzierten Sturmhauben, auf dem Kopf schöne Federbüsche; ebenso waren ihre Pferde mit Federbüschen geschmückt. Es folgten ein Hauptmann, gekleidet in Samt und Seide mit einem Federbusch, und dessen 50 deutsche Trabanten in zehn Gliedern, bekleidet mit samtener Hose und Wams sowie roten, gelben und schwarzen samtenen Kragen und Hauben, darauf schöne Federbüsche. Sie spielten mit Trommeln und Pfeifen „uff guth teütsch“. Auch alle weiteren folgenden Herren waren „sehr wohl gebutze“ mit roten, blauen und weißen Federbüschen. „Ist also hertzog Friderich mit seinem ganzen zeüg [!] fürstlich zu Regenspurg in sein losament gezogen, darob sich meniglich verwundert“. Auch die Beschreibung des Einzugs im „Thesaurus picturarum“ des Marcus zum Lamm126 geht genauer auf Ausstattung und Bekleidung ein und stellt fest, Herzog Friedrich sei „in solcher zier, schmuck unndt pracht zu Regenspurg eingeritten, dergleichen kein Khur-, zu geschweigen anderer Fürst, damals gethun, ja auch wohl stattlicher unnd prechtiger als die kayserliche Majestat selbs“127. Zudem sei er mit diesem „pomp“ am kaiserlichen Quartier vorbeigezogen, wenngleich er dies auf dem Weg zu seiner Unterkunft „füglich umbgehen hette können, wie dan auch dasselb ir Mt. nit zum besten sol gefallen haben“128. Die Inszenierung des Einzugs und das folgende Verhalten Friedrichs während des Reichstags bei öffentlichen Anlässen sowie mit Geschenken an die kaiserlichen Räte und einem Darlehenserlass für den Kaiser sah Marcus zum Lamm eng verbunden mit dem eigentlichen Ziel des Herzogs in Regensburg, der Ablösung der österreichischen Afterlehenschaft129, wenngleich seine Räte ihm im Hinblick darauf von einem übermäßig starken Gefolge, das gegen das alte Herkommen verstoßen und vom Kaiser negativ interpretiert werden könnte, abgeraten hatten. Friedrich folgte dem nur teilweise, indem er die bewaffneten Lehnleute zurückließ130, ansonsten aber die öffentliche Bühne des Reichstags nutzte, um nach dem erst kürzlich erfolgten Regierungsantritt in Stuttgart und als Abkömmling der Seitenlinie Mömpelgard „seinen repräsentativen Einstand ‚vor dem Reich‘ zu halten“ und damit gleichzeitig den Anspruch auf die vollwertige Reichsbelehnung darzustellen131. Allerdings trug das als respektlos beschriebene Auftreten Friedrichs bei Banketten und sonstigen Zusammenkünften mit anderen, meist höherrangigen Reichsfürsten in Regensburg nicht dazu bei, sich deren Unterstützung zu sichern132.

Persönlich am Reichstag anwesend waren demnach133: Aus dem Kurkolleg die Kurfürsten von Mainz, Köln und Trier sowie Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen; als Mitglieder des Fürstenrats Erzbischof Wolf Dietrich von Salzburg, Bischof Julius von Würzburg, kurzzeitig Bischof Urban von Passau134, Kardinal Ludovico Madruzzo von Trient, allerdings tätig in der Funktion als päpstlicher Legat, dazu kurzzeitig Johannitermeister Philipp Riedesel zu Camberg135, Abt Johann Adam von Kempten, Abt Georg von Weingarten als Vertreter der schwäbischen Prälaten, Haug Dietrich von Hohenlandenberg, Komtur der Ballei Elsass und Burgund, sowie Abt Hieronymus zu St. Emmeram in Regensburg. Von den weltlichen katholischen Fürsten erschien nur Landgraf Georg Ludwig von Leuchtenberg persönlich, auf protestantischer Seite waren es Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg, Herzog Friedrich von Württemberg, die Herzöge Johann Casimir und Johann Ernst von Sachsen-Coburg sowie Fürst Christian von Anhalt. Dazu kamen 1594 sehr viele persönlich anwesende Grafen und Herren, die teils parallel als Vertreter höherer Reichsfürsten fungierten136.

Im Vergleich mit dem Repräsentationsstand beim Reichstag 1582 war 1594 (unter Einbeziehung Kuradministrator Friedrich Wilhelms von Sachsen) aus dem Kurkolleg ein Mitglied mehr vertreten, die Angehörigen des Fürstenrats137 hielten sich mit 15 zu 14 die Waage, die Zahl der anwesenden Grafen und Herren lag 1594 wesentlich höher. Die im Vergleich mit den vorherigen Reichstagen als hoch einzustufende Repräsentationsquote insgesamt mit Einschluss der durch Gesandte vertretenen Reichsstände138 ist neben dem langen zeitlichen Abstand zur letzten großen Reichsversammlung von 1582 wohl zurückzuführen auf das Bestreben, wegen der Majoritätsverhältnisse im Fürstenrat möglichst viele Stände für die Wahrnehmung oder Vertretung ihrer Session zu gewinnen, so etwa den Bischof von Lausanne, der bayerische Räte für sich bevollmächtigte139, während das Hochstift ansonsten zuletzt den Reichstag 1550/51 beschickt hatte, oder den ebenfalls nur selten zu Reichstagen abordnenden Bischof von Sitten. Auch der Abt von Einsiedeln, ansonsten auf keinem Reichstag seit 1521 repräsentiert140, ließ sich 1594 vertreten. Auf protestantischer Seite ist diesbezüglich auf die reformierten Hochstifte zu verweisen, die sich in Regensburg akkreditieren wollten, aber aufgrund des Ausschlusses von der Reichstagssession nicht im Reichsabschied und damit nicht in der Statistik des Reichstagsbesuchs erscheinen.

Die europäische Dimension des Reichstags verkörpern die zahlreichen Gesandten ausländischer Machthaber141. Sie kamen entweder als ständige Residenten am Kaiserhof nach Regensburg oder wurden gezielt anlässlich des Reichstags dorthin abgeordnet142, wo sie zwar abgesehen von der Möglichkeit, sich mit Supplikationen an den Kaiser oder die Reichsstände zu wenden, keinen Zugang zu dessen offiziellen Gremien und Verhandlungen hatten, aber gleichwohl die Beratungen informell beeinflussen konnten oder zumindest in das zeremonielle Umfeld etwa bei Banketten eingebunden waren und als Beobachter einen distanzierteren Blick auf die Ereignisse hatten.

Vom Kaiserhof in Prag kam der dortige spanische „Langzeitbotschafter“ Don Guillén de San Clemente143 am 13. 5. 1594 nach Regensburg144, wo er sich vor allem für die Nachfolgeregelung im Kaisertum mit der Wahl eines römischen Königs engagierte145. Seine Berichte nach Madrid und an Erzherzog Ernst als Generalstatthalter in Brüssel sind nur ganz vereinzelt ediert146. Einige Depeschen kamen nach dem Reichstag in die Hände protestantischer Stände und wurden in deren Korrespondenz weiterverbreitet. Sie zeigten in deren Interpretation, dass dem „welschen gesindlin kein ohnwarheit zuvil ist“147. Auch für Frankreich kam der Resident am Kaiserhof, Guillaume Ancel148, nach Regensburg. Ebenso wie andere ausländische Gesandte hatte er beim Reichstag „lediglich als Beobachter zu fungieren“ und konnte dort aufgrund der fehlenden Akkreditierung „keine offiziellen oder institutionalisierten Kontaktmöglichkeiten nutzen“149. Die Hauptaufgabe seiner Berichterstattung bestand in der Übermittlung von Informationen, die für die französische Reichspolitik von Belang waren: Grundzüge der kaiserlichen Politik, Beschlüsse zur Türkensteuer, Nachrichten zum Krieg in Ungarn sowie über die Situation im niederländischen Krieg in der Verbindung mit der Politik Spaniens und den diesbezüglichen Reichstagsverhandlungen150. Dagegen lässt sich die Anwesenheit des Jacques Bongars, ständiger französischer Vertreter bei den protestantischen Reichsständen und als solcher zuletzt tätig im Umfeld von deren Tagung in Heilbronn151, in Regensburg nicht nachweisen. Auch seine gedruckten Korrespondenzen lassen vermuten, dass er nicht dort weilte152.

Königin Elisabeth von England schickte 1594 trotz entsprechender Empfehlungen aus dem Reich153 keinen Gesandten zum Reichstag. Zwar hielt sich im Sommer 1593 in ihrem Auftrag der ehemalige Jesuit Christopher Perkins (Parkins) beim Kaiser in Prag auf154, um die Königin gegen Gerüchte zu verteidigen, sie treibe den Sultan zum Krieg gegen Österreich, und um erwarteten Beschwerden der Hansestädte wegen der Niederlassung der Merchant Adventurers in Stade vorzubeugen155, doch kam Perkins entgegen wiederholter Vermutungen des päpstlichen Nuntius am Kaiserhof156 nicht nach Regensburg. Auch eine Gesandtschaft für das Königreich Polen-Litauen ist 1594 nicht belegt157.

Von den italienischen Fürsten waren vertreten: Ferdinando I. de’ Medici, Großherzog von Toskana, zunächst durch Giovanni Battista Concino (Concini de’ Conti della Penna), Orator am Kaiserhof, der sich am 17. 5. 1594 bei Kurfürst Wolfgang von Mainz anmeldete158. Später wurde er ersetzt durch Francesco Lenzoni, ebenfalls Gesandter am Kaiserhof159. Auch für Herzog Alfonso II. d’Este von Ferrara kam der Orator am Kaiserhof, Marc Antonio Ricci, mit nach Regensburg160, ebenso für Herzog Vincenzo I. Gonzaga von Mantua dessen Deputierter Enea Gonzaga161. Herzog Ranuccio I. Farnese von Parma vertrat Pietro Francesco de Malaspina, der bereits im März 1594 an den Kaiserhof entsandt worden war162. Gegen den Herzog von Parma richtete sich eine Supplikation von Graf Federico Landi, Fürst von Val di Taro, die von dessen Vertreter Heliodorus de Tinella (Graf Eliodoro Maria de Tinella) übergeben wurde163. Ebenso ließ Markgraf Alessandro del Carretto von Finale von seinem Deputierten Antonio de Cornazano eine Supplikation einreichen164. Die Republik Genua wurde von Lelio Costa, ihrem Agenten am Kaiserhof, repräsentiert165. In gleicher Weise folgte für die Republik Venedig deren Gesandter am Kaiserhof in Prag, Tommaso Contarini166, Rudolf II. nach Regensburg. Er meldete sich am 17. 5. 1594 bei Kurfürst Wolfgang von Mainz an und stellte sich am 24. 5. zudem Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen vor167. Contarini berichtete zunächst aus Prag, sodann ab 12. 5. 1594 aus Regensburg an den Dogen nach Venedig168.

Auf die Planung der ungewöhnlich umfangreichen Vertretung der römischen Kurie beim Reichstag 1594 mit drei Nuntien und einem Legaten an der Spitze wurde bereits hingewiesen169. Sie erweckte auf protestantischer Seite Argwohn schon im Vorfeld der Reichsversammlung170. Die Kurpfälzer Gesandten berichteten noch vor ihrer Ankunft in Regensburg171, sie hätten in Nürnberg erfahren, dass der Papst Kardinal Madruzzo „dermassen stattlich und mit einem solchen comitatu uff den reichstag abordnen solle, dergleichen bey menschen gedencken nicht geschehen. Welcher cardinal noch andere vier fürnehme praelaten oder nuntios neben ime mitbringen werde172. Uber diese sollen auch darzu kommen die zween päbstliche nuntii zu Cölln173 und der zu Prag anwesende ordinarius“. Die Kurie vertraten demnach174 Kardinal Ludovico Madruzzo, Bischof von Trient, als päpstlicher Legat175, der apostolische Nuntius am Kaiserhof, Cesare Speciano176, der Nuntius in Graz, Graf Girolamo Portia177, und Ottavio Mirto Frangipani, Nuntius in Köln178. Die drei Nuntien waren dabei dem Legaten unterstellt und beauftragt, unter dessen Leitung eng zusammenzuarbeiten. Als aktiver Teilnehmer am Reichstagsgeschehen wurde neben Madruzzo lediglich Nuntius Speciano wahrgenommen, während sich Frangipani und Portia auf „ihnen jeweils zugewiesene Einzelfragen beschränkten“179.

Portia hielt sich schon im März 1594 in Regensburg auf, konnte sodann wegen des Aufschubs der dortigen Verhandlungen Ostern (10./11. 4.) im Wallfahrtsort Altötting verbringen und kam von dort wohl schon vor Madruzzo nach Regensburg zurück180. Er verließ den Reichstag im Zeitraum zwischen dem 12. 8. und 19. 8. 1594181. Frangipani ist vor seiner Reise nach Regensburg zuletzt am 21. 4. 1594 in Köln nachweisbar. Er verließ den Reichstag am 25. 8. und kehrte am 11. 9. nach Köln zurück182. Speciano reiste am 25. 4. 1594 aus Prag ab und erreichte Regensburg am 30. 4.183 Sein letzter dortiger Bericht datiert vom 17. 9. 1594, am 23. 9. kam er nach Prag zurück184. Kardinallegat Madruzzo schließlich kam am 29. 4. 1594 aus Passau auf der Donau anreisend nach Regensburg, wo er von der „pfafheit mit grossem glockhen stirmen“ empfangen wurde185. Er blieb dort bis zum 9. 8.186. Zu seinen vielen Begleitern187 gehörten unter anderem Franciscus Oranus, Auditor an der Rota, als Leiter der Kanzlei Madruzzos, Carlo Gaudenzio Madruzzo, sein Neffe und Nachfolger in Trient, Freiherr Ernst von Wolkenstein, Domdekan zu Brixen, Domherr zu Salzburg, Augsburg und Trient, und Freiherr Johann Gaudentius (Giovanni oder Gianangelo Gaudenzio) Madruzzo, beide für das Hochstift Trient akkreditiert188, sowie Carlo Crotta, langjähriger Vertrauter Madruzzos189.

Analog zur starken Vertretung der Kurie liegt eine entsprechend umfassende Berichterstattung vom Reichstag überwiegend in gedruckter Form vor. Ludovico Madruzzo berichtete aus Regensburg vorrangig an den päpstlichen Staatssekretär Cinzio Aldobrandini190, ebenso Nuntius Speciano, der daneben mit Sekretär Minuccio Minucci in Rom korrespondierte191. Die Berichte des Kölner Nuntius Frangipani sind für die Jahre 1594–1596 bis auf wenige Ausnahmen nicht erhalten, hingegen sind die Weisungen Aldobrandinis an Frangipani für 1594 lückenlos überliefert192. Auch die Berichte des Grazer Nuntius Portia sind für 1594 „zum größten Teil nicht auffindbar“, ihr Inhalt kann aber teils durch die vollständig erhaltenen Weisungen Cinzio und Pietro Aldobrandinis erschlossen werden. Zudem liegen die Schreiben des Deutschordenskomturs und Landeshauptmanns von Krain, Johann von Kobenzl, vor, der jede Woche „wie ein Nuntius“ aus Graz und ebenso vom Reichstag aus Regensburg nach Rom berichtete193. Wie die Weisungen an Portia zeigen, ging es in dessen Berichten weniger um Reichstagsinhalte als vielmehr um anderweitige Belange der katholischen Kirche im Reich. Dies gilt in gleicher Weise für die Korrespondenz der anderen Nuntien, deren Schwerpunkte neben innerkatholischen Konfliktfeldern auf den Aktivitäten der Kurie im Türkenkrieg lagen. Speciano berief sich für die Reichstagsbelange wiederholt auf die Berichterstattung durch Legat Madruzzo194, zumal er ebenso wie Nuntius Frangipani „von den wichtigen Reichstagsverhandlungen […] praktisch ausgeschlossen“ war195. Im Gegensatz zu den Nuntien berichtete Johann von Kobenzl sehr viel konkreter zum Beratungsgeschehen in den Kurien, wenngleich auch seine Mitteilungen gegenüber den Aufzeichnungen in den Votenprotokollen wenig Neues bringen.

Anmerkungen

66
 Friedrich Wilhelm von Sachsen an Kf. Friedrich IV. von der Pfalz sowie separat an Statthalter und Räte in der Oberpfalz (Torgau, 24. 4. {14. 4.} 1594): HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. (Orr.).
67
 Ebd., unfol. HStA Dresden, GA Loc. 10202/4, fol. 198.
68
 Schreiben (Torgau, 30. 4. {20. 4.} 1594) an Kf. Friedrich IV. (HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or. Reiseplan ebd., unfol.) und den Pfgf. (GHA München, Pfälzer und Pfalz-Neuburger Akten 2604, fol. 56, 59’. Or. Reiseplan: fol. 57). Der aktualisierte Plan (die Datumsangaben werden oben zu s. n. korrigiert) enthält keine Entfernungsangaben, die ursprüngliche, nur geringfügig abweichende Route gibt von Torgau nach Regensburg insgesamt 41 Meilen an. Vgl. auch Eltz, Reise, 215.
69
 Kursächsischer Furierzettel, wie er in Pfalz-Neuburg vorlag: GHA München, Pfälzer und Pfalz-Neuburger Akten 2604, fol. 5–10’ (vgl. auch unten, Anm. 225). Neuburger Korrespondenzen mit Amtleuten, Landrichter und Landschreibern in Burglengenfeld und Weiden wegen Empfang, Geleit und Versorgung bei der Übernachtung: Ebd., fol. 1–96’ passim. Gleiches für die Planung bei der Rückreise Friedrich Wilhelms von Sachsen von Regensburg nach Torgau: Ebd., fol. 97–107’.
70
 Hg. Johann Casimir an die Kurpfälzer Räte zu Amberg (Coburg, 18. 4. {8. 4.} 1594) mit beigelegtem Furierzettel: HStA München, Fürstensachen 120, fol. 3–5’ (Or.). Innerpfälzische Korrespondenzen zur Durchführung des Geleits und zum Streit darum mit Geleitsleuten Brandenburg-Ansbachs und des Bf. von Bamberg: Ebd., fol. 6–27, 51–58’.
71
 Kf. Friedrich IV. von der Pfalz an die Regierung in Amberg (o. O., 29. 4. {19. 4.} 1594) mit der Beauftragung von Geleit und Verpflegung des Kf. in Neumarkt (HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Kop.).
72
 Zunächst war die gemeinsame Anreise beider Kff. mit Bf. Julius geplant (Kf. Wolfgang an Bf. Julius; Aschaffenburg, 20. 4. und 25. 4. 1594: StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Orr. Kf. Johann von Trier an Kf. Wolfgang von Mainz; Koblenz, 13. 4. 1594: Ebd., unfol. Kop.).
73
 Korrespondenzen von Schultheiß und Hofkastner in Neumarkt mit der Regierung in Amberg wegen der Unterbringung (12./13. 5. {2./3. 5.} 1594): HStA München, Fürstensachen 120, fol. 60–61’. Der Kf. von Mainz übernachtete am 13. 5. im Schloss zu Neumarkt, Kf. Johann von Trier und Bf. Julius dagegen am 14. 5. nicht dort, sondern in der Stadt (Schultheiß zu Neumarkt an die Kurpfälzer Gesandten in Regensburg; 20. 5. {10. 5.} 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Or.).
74
 Vgl. neben den bfl. Räten und sonstigem Würzburger Hofpersonal auch die Aufforderung an Amts- und Lehnleute, sich zur Reichstagsreise des Bf. in Würzburg einzufinden (o. O., 4. 4. 1594: StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Konzz. Antworten an den Bf.: Ebd., unfol. Orr.).
75
 Die Angaben zur Anreise sind dem diesbezüglichen Sonderprotokoll entnommen (Würzburg, unfol.).
76
 Im Schreiben an den Abt zu Münsterschwarzach und an den Schultheiß des Ortes hatte Bf. Julius seine Ankunft mit 260 Pferden angekündigt und entsprechende Vorbereitungen beauftragt (o. O., 2. 5. 1594: StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Konz.).
77
 Nürnberger Korrespondenzen zum Geleitstreit: StA Nürnberg, NRTA 107, Prod. 4, 5, 7, 9, 11. Bf. Julius hatte die auf der Route liegenden Territorialherren im Vorfeld mit der Bekanntgabe der jeweiligen Durchreisetermine um die Anordnung des Geleits gebeten (u. a.: Bf. Bamberg, Mgf. Brandenburg-Ansbach, Kurpfälzer Statthalter in der Oberpfalz (o. O., 4. 5. 1594: StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Kopp.).
78
 Schreiben der Pfalz-Neuburger Gesandten an den Pfgf. (Regensburg, 16. 5. {6. 5.} 1594) mit der Empfehlung, dies künftig nicht mehr zu tun, sondern auf dem Geleitrecht zwischen Hemau und Regensburg zu bestehen (HStA München, K. blau 275/3, fol. 370. Konz.).
79
 Instruktion des Hg. (München, 2. 5. 1594): HStA München, KÄA 3225, fol. 606–609’ (Kop.). Hg. Wilhelm an Hg. Maximilian mit dem negativen Resultat (München, 9. 5. 1594): Ebd., KÄA 3232, fol. 41–42’ (Or.). Hg. Wilhelm an den Ks. (o. O., 12. 5. 1594): Ebd., KÄA 3229, fol. 105 f. (Konz.). Vgl. Rieder, Geleite, 115.
80
 Beschluss im Geheimen Rat am 2. 5. 1594, beruhend auf einem Schreiben des Reichserbmarschalls wegen des Geleitstreits (HHStA Wien, RHR-Protokolle 70b, fol. 22). Ks. an Kf. Friedrich von der Pfalz [und wohl auch an Pfalz-Neuburg und Bayern] (Prag, 2. 5. 1594): HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. (Or.). Vgl. zum Geleitverzicht: Rudolph, Reich, 54.
81
 Protokolle: Bayern A, fol. 518–523; HStA München, K. blau 275/3, fol. 372–373. Entsprechende Weisungen Pfgf. Philipp Ludwigs an seine Gesandten (Kloster Pielenhofen, 15. 5. {5. 5.} und 16. 5. {6. 5.} 1594): HStA München, K. blau 275/3, fol. 366, fol. 368 f. (Orr.).
82
 Antwort Hg. Wilhelms V. an Hg. Friedrich I. zu dessen Anfrage (Starnberg, 6. 8. 1594): HStA München, KÄA 3232, fol. 503 (Kop.).
83
 Dekret (Regensburg, 15. 7. 1594): Ebd., KÄA 3229, fol. 390, 390’ (Or.). Vgl. Stieve, Politik I, 192, Anm. 2.
84
 HStA München, KÄA 3229, fol. 94. Es handelt sich wohl lediglich um eine Planung, da das genannte Datum der Ankunft in Regensburg (19. 5.) nicht den Tatsachen (21. 5.) entspricht. Akten zur Vorbereitung der Reise durch das Territorium Gf. Johanns VI. von Nassau-Dillenburg: HStA Wiesbaden, Abt. 171 Z 391, fol. 1–22’.
85
 Bruns, Tagebücher, 559 f. Zur Rückreise Fürstenbergs (Abreise aus Regensburg am 20. 8., Ankunft in Bilstein am 16. 9. 1594) vgl. ebd., 571–573.
86
 Baden-Durlach, fol. 1’ f.
87
 Angaben enthalten in der Kostenabrechnung der Gesandten. Es werden teils auch Mittagsstationen ausgewiesen und die Übernachtungen nicht immer zugeordnet (LHA Schwerin, RTA I GstR 31a, fol. 177–186’, hier 178–180).
88
 Kurmainz, fol. 2 f. Vgl. Stieve, Politik I, 184 f., Anm. 5.
89
 Zusätze in der Subskriptionsliste des RAb. Zwischen Ankunft und Akkreditierung konnten jedoch mehrere Tage liegen.
90
 Bericht der Bamberger Gesandten an den Bf. vom 6. 5. 1594 (StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 78–80’, hier 79. Or.). Dagegen in Eichstätt, fol. 5’: Ankunft am 6. 5. (falsch in Baden-Durlach, fol. 2’: Ankunft am 29. 4. zusammen mit Legat Madruzzo).
91
 So Fleischmann, Beschreibung [Ss, Ss2], mit Auflistung des gesamten Hofstaats.
92
 Vgl. Einleitung, Kap. 3.3 mit Anm. 303.
93
 Gemäß Aussage eines am Einzug mitwirkenden bayerischen Höflings waren 342 reisige Pferde beteiligt (Eichstätt, fol. 5’ f.). Laut Fleischmann, Beschreibung [Tt3], waren es über 400 reisige Pferde und mehr als 535 zu verköstigende Personen (gesamter Hofstaat Maximilians beim RT ebd. [Ss2, Ss3, Tt, Tt2, Tt3]), doch seien, so Stieve, Politik I, 190, Anm. 1, die Angaben bei Fleischmann generell zu hoch (vgl. auch die folgenden Hinweise in den Anm.). Eine ebenfalls den gesamten Hofstaat umfassende Auflistung aus der Überlieferung des Reichserbmarschalls Alexander von Pappenheim, die wohl der RT-Vorbereitung zuzuordnen ist, umfasst dagegen 619 Personen und 382 Pferde (StA Nürnberg, Hft. Pappenheim REMA Akten 145, unfol.). Die meisten Pferde wurden nach dem Einzug wieder nach München zurückgebracht.
94
 Bayern A, fol. 512. Dem Hg. ritt der bfl. Administrator von Regensburg mit dem gesamten Domkapitel und den Räten entgegen (Bericht Maximilians an Wilhelm V. vom 9. 5. 1594: HStA München, KÄA 3232, fol. 59–61, hier 59. Eigenhd. Or.). Zum Einzug vgl. Stieve, Politik I, 190; Aretin, Geschichte I, 430.
95
 Ägidius Albertinus an Theodor Viehpeck, bayerischer Hof- und Kammerrat (Regensburg, 12. 5. 1594): HStA München, KÄA 3229, fol. 69–70’, Zitat 69 (Or.).
96
 Vgl. Lanzinner, Herwarth. Da die Tätigkeit als Oberstkanzler (ebd., 310–319) die Anwesenheit in München erforderte, absolvierte Hörwarth in dieser Zeit lediglich diese eine Gesandtschaft zum RT (ebd., 312 f.).
97
 Vgl. RAb [Nr. 511] mit Anm. 161; Stieve, Politik I, 190 f.
98
 Vgl. Gemert, Niederländer, 61–63.
99
 Stieve, Politik I, 191, Anm. 1.
100
 Kurmainz D, unfol. Weitere Angaben zur Ankunft sowie zum Hofstaat fehlen, auch Fleischmann, Beschreibung, geht darauf nicht ein. Hg. Johann Ernst von Sachsen-Coburg hatte sein Fernbleiben in der Vollmacht für seine Gesandten (Nr. 511, Anm. 156) entschuldigt, hielt sich aber in Regensburg auf und wird im RAb als persönlich anwesend ausgewiesen.
101
 So Hg. Maximilian im Bericht an Hg. Wilhelm V. vom 15. 5. 1594: HStA München, KÄA 3232, fol. 76–80’, hier 76 (Or.).
102
 Furier- und Futterzettel mit Auslistung des gesamten Hofstaats, der zum RT zog (StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Kop.), gedacht für die Vorbereitung der Übernachtung in Würzburg. Die abweichenden Wahrnehmungen zeigen anderweitige Aussagen: Die Nürnberger Gesandten nannten im Bericht vom 18. 5. (8. 5.) 1594 ca. 230 Pferde (StA Nürnberg, NRTA 108, Prod. 4. Or.), dagegen in Baden-Durlach (fol. 5 f.): ca. 400 Pferde; Hessen, unfol.: ca. 300 Pferde; Wett. Gff., unfol.: 200 reisige und 40 Kutschenpferde. Fleischmann, Beschreibung [Jj3, Kk], listet den gesamten Hofstaat auf, darunter 31 „fürneme Räth“, und kommt auf 410 Reit- und Kutschenpferde (danach auch Lanzinner, Rolle, 71, Anm. 7).
103
 Würzburg, unfol.; Anmeldung: Kurmainz, fol. 4. Vgl. Stieve, Politik I, 184, Anm. 4. Nicht zutreffend Pölnitz, Echter, 541 (Ankunft am 15. 5.).
104
 HStA Dresden, GA Loc. 10204/3, fol. 47–48’ (Kop.). Die Gesandten Bambergs (Bericht an den Bf. vom 19. 5. 1594: StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 97–99’, hier 97. Or.) und Holsteins (Holstein, unfol.) nannten jeweils 150 Pferde, jene Baden-Durlachs dagegen wohl ebenso unzutreffend wie das Ankunftsdatum (17. 5.) ca. 300 Pferde (Baden-Durlach, fol. 5’). Auch die Angaben bei Fleischmann, Beschreibung [Rr2, Rr3], sind wohl zu hoch: 296 Reit- und Wagenpferde sowie mehr als 300 Personen im Gefolge.
105
 Bayern A, fol. 516’; Eichstätt, fol. 6’; Holstein, unfol.Fleischmann, Beschreibung [Yy3], abweichend: 74 Personen und 86 Pferde.
106
 Berichte der kursächsischen Gesandten an Kuradministrator Friedrich Wilhelm vom 17. 5. (7. 5.), der Bamberger Gesandten an den Bf. vom 19. 5. und der Nürnberger Gesandten an Bürgermeister und Rat vom 18. 5. (8. 5.) 1594: HStA Dresden, GA Loc. 10202/5, fol. 180–181’; StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 97–99’, hier 97; StA Nürnberg, NRTA 108, Prod. 4 (Orr.). Fleischmann, Beschreibung [Nn3], nennt beim Hofstaat des Kf. ca. 160 Reit- und Wagenpferde. Vgl. Stieve, Politik I, 184, Anm. 4.
107
 Berichte der kursächsischen, Nürnberger und Bamberger Gesandten vom 17. 5., 18. 5., 19. 5. (wie Anm. 217); Holstein, unfol.; Kurmainz, fol. 7. Vgl. Stieve, Politik I, 187, Anm. 4; Häberlin XVIII, 125. Fleischmann, Beschreibung [Uu2, Uu3, Xx], nennt beim Hofstaat mehr als 200 Pferde und über 300 zu verköstigende Personen.
108
 Loserth, Tagebuch, 31; auch zit. bei Rudolph, Reich, 68, Anm. 144 (zum Umfang des Gefolges von Reichsff. bei RVV allgemein: Ebd., 67–69; 535, Tab. 1). Zur Ankunft des Ebf. auch Bayern A, fol. 517’; Kurmainz, fol. 7’.
109
 Hauthaler, Leben, 41. Aussage zur bezechten Anreise relativiert bei Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau, 182. Dagegen anhand einer anderen Quelle bestätigt bei Stahl, Wolf Dietrich, 167.
110
 Fleischmann, Beschreibung [Pp3, Qq], nennt 324 Pferde und 410 Personen im Gefolge des Ebf.
111
 Heinisch, Wolf Dietrich, 60; ähnlich Ammerer/Mühlbacher, Prunk, 172; Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau, 62.
112
 Bericht der Gesandten A. Bock, von Ende und Badehorn an Kuradministrator Friedrich Wilhelm vom 3. 5. (23. 4.) 1594: HStA Dresden, GA Loc. 10202/5, fol. 73–77a’, hier 73–74’ (Or.). Vgl. auch Nr. 511, Anm. 110. Vollmacht des Kuradministrators für die genannten Gesandten und zudem für Anarg Friedrich H. zu Wildenfels sowie Hans Adolf Bock, hier gerichtet an den Ks., um seine verspätete Ankunft zu entschuldigen (Dresden, 22. 4. {12. 4.} 1594): Ebd., fol. 26 f. (Konz.).
113
 Bericht B. Laymann an Ehg. Ferdinand II. (Regensburg, 21. 5. 1594): HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 418–423’, Zitat 418’ (Or.). Bericht der Bamberger Gesandten an den Bf. vom 22. 5. 1594: StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 106–108, hier 107 (Or.); Bayern A, fol. 159; Bruns, Tagebücher, 561. Vgl. Stieve, Politik I, 187, Anm. 3; Rudolph, Reich, 143. Nicht korrekt (Ankunft 19. 5.) bei Fleischmann, Beschreibung [C], und Häberlin XVIII, 110. Beschreibung des Einzugs auch bei Dilbaum, Einrit.
114
 HStA Dresden, GA Loc. 10202/4, fol. 106a–111’ (Überschr.: „Vorzeichnus, dabei es vorblieben“.). Vgl. auch oben, Anm. 180. Fleischmann, Beschreibung [Pp2; gesamter Hofstaat: Oo-Pp2], gibt auch hier mit 600 Reit- und Wagenpferden sowie mehr als 600 Personen wieder eine zu hohe Zahl an.
115
 Bayern A, fol. 159. Zur unvermerkten Ankunft des Kf. und dem späteren Einzug des Hofstaats vgl. auch Bruns, Tagebücher, 561, sowie die Berichte der Bamberger Gesandten an den Bf. vom 22. 5. 1594 (wie Anm. 224) und der Württemberger Gesandten an Hg. Friedrich vom 23. 5. (13. 5.) 1594 (HStA Stuttgart, A 262 Bd. 70, fol. 752–757’, hier 756. Or.). Zur Ankunft: Stieve, Politik I, 184, Anm. 4; Roberg, NB II/4, Nr. 437 S. 25, Anm. 9.
116
 Fleischmann, Beschreibung [Ll3; gesamter Hofstaat: Kk3-Ll3] nennt 474 Pferde und 572 Personen im Gefolge des Kf. Eine anderweitige Auflistung umfasst ohne die Freisinger Räte 463 Personen und 373 Pferde (HStA München, KÄA 3229, fol. 90–93).
117
 Nachschrift zu einem Bericht der Kurpfälzer Gesandten an den Kf. vom 21. 5. (11. 5.) 1594: HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. (Konz.).
118
 Loserth, Tagebuch, 34; danach: Rudolph, Reich, 143. Vgl. auch Adlhoch/Joist/Kampf, Einzüge, 35, sowie die Darstellung bei Fleischmann, Beschreibung [C] (die Trabanten in schwarzen Samtröcken und weißen Seidenschlingen, fast alle mit langen Arkebusier-Röhren). Datum hier (22. 5.) und bei Häberlin XVIII, 110, nicht korrekt. Beschreibung des Einzugs auch bei Dilbaum, Einrit.
119
 F. Christian von Anhalt kam ohne Hofstaat nur mit 3 Kutschen am 25. 5. oder 26. 5. persönlich nach Regensburg (widersprüchliche Angaben in Hessen, unfol., und Pommern-Stettin, pag. 446; gemäß Fleischmann, Beschreibung [C], erst am 27. 5.).
120
 Zum Geleitstreit zwischen Bayern und Pfalz-Neuburg beim Empfang des Hg. am 8. 7. vgl. Rieder, Geleite, 215–217.
121
 Andere Quellen sprechen von 700 Pferden, wovon viele aber unmittelbar nach dem Einzug nach Württemberg zurückgebracht wurden, weshalb letztlich nicht mehr als etwa 300 Pferde in Regensburg verblieben (Kausler, Stickel’s Tagebuch, 382). Der eigene Württemberger Furierzettel nennt 655 Reit- und Wagenpferde (HStA Stuttgart, J 1 Nr. 167, fol. 796–803; auch ebd., A 21 Bü. 592, unfol. Dort weitere Akten zur Vorbereitung der Anreise). Der gesamte Hofstaat mit allen angesprochenen Gff. und Frhh. im Gefolge des Hg. bei Fleischmann, Beschreibung [Xx3, Yy, Yy2]; demnach 673 Pferde und 700 zu verköstigende Personen. Auch gemäß den Regensburger „Denkwürdigkeiten“ zum RT 1594 hat der Hg. in seiner Unterkunft „teglich bey 700 personen gespeist“ (StadtA Regensburg, Historica I Nr. 4, fol. 94).
122
 So der Kurkölner Rat K. von Fürstenberg (Bruns, Tagebücher, 566). Vgl. Stieve, Politik I, 188, Anm. 1.
123
 Schilderung in einer zeitgenössischen Württemberger Geschichte im Zusammenhang mit dem Bemühen um die Lösung der Afterlehenschaft: HStA Stuttgart, J 1 Nr. 11, fol. 442’–444, Zitate 443, 443’, 444. Weitgehend identisch: WLB Stuttgart, Cod. hist. 2° 698, fol. 323–324. Genaue Darstellung des Einzugs (in Reimform) auch bei Dilbaum, Einrit.
124
 Eine andere Beschreibung spricht von 50 französischen Musketieren, „alle mit fliegenden blausamet röcken“ (Loserth, Tagebuch, 60).
125
 Gemäß dem Württemberger Furierzettel (vgl. Anm. 232) handelte es sich um Pfgf. Johann August, Sohn Georg Johanns I. von Pfalz-Veldenz.
126
 Vgl. Einleitung, Kap. 1.2.
127
 Zitiert nach dem Druck bei Otto, Alchimisten, 49; auch bei Meise, Repräsentation, 294; vgl. ebd., 295 f.
128
 Otto, Alchimisten, 50.
129
 Vgl. Nr. 507.
130
 Vgl. Sattler, Geschichte V, 176; Häberlin XVIII, 111 f.; Stieve, Politik I, 188, Anm. 1.
131
 Rudolph, Reich, 147; zum Einzug des Hg.: 146 f.
132
 Vgl. anhand mehrerer Berichte die Beispiele bei Stieve, Politik I, 188, Anm. 1.
133
 Vgl. neben dem RAb [Nr. 511] die Auflistungen bei Häberlin XVIII, 112–125. Übersicht auch bei Stieve, Politik I, 184–188; die persönlich anwesenden Kff. und Ff.: Rudolph, Reich, 124 f. (Kf. Johann von Trier nahm jedoch persönlich teil). Vgl. auch eine Zusammenstellung der Wappen (handkoloriert) von RT-Teilnehmern, dazu die Angabe ihrer Herberge, gegliedert nach Stadtvierteln (Wachten): BSB München, Cod.icon. 326 (Regensburger Provenienz).
134
 Gemäß den Regensburger „Denkwürdigkeiten“ zum RT 1594 reiste Bf. Urban am 3. 6. (24. 5.) erkrankt ab (StadtA Regensburg, Historica I Nr. 4, fol. 61’). Vgl. auch Nr. 511, Anm. 118.
135
 Vgl. Nr. 511, Anm. 120.
136
 Vgl. RAb [Nr. 511] sowie die Auflistung bei Häberlin XVIII, 118 f. Weitere in Regensburg weilende Ff. sowie v. a. Gff. und Hh. ohne Akkreditierung: Ebd., 125 f.
137
 Hier ohne Rücksicht auf die Differenzierung für Vertreter von Viril- und Kuriatstimmen.
138
 Vgl. die Statistik des RT-Besuchs für die RTT 1521–1582: Aulinger, Bild, 118–123, 358–374. Lanzinner, Juristen, 360, zählt für den RT 1594 anhand des RAb 185 fürstliche Gesandte, davon 78 Juristen (42%), die höchste absolute Zahl für die ausgewerteten RTT 1557–1613; dazu kamen 51 reichsstädtische Gesandte.
139
 Vgl. Einleitung, Kap. 3.1.3 mit Anm. 135; RAb [Nr. 511] mit Anm. 145.
140
 Vgl. dazu sowie für die RT-Teilnahme Lausannes die Listeneinträge bei Aulinger, Bild, 361, 363.
141
 Auflistung für den RT 1594 bei Häberlin XVIII, 128 f.; unvollständig: Vehse, Hof, 28; Stieve, Politik I, 185–187.
142
 Vgl. zu den auswärtigen Gesandten mit der Differenzierung zwischen ‚Ausländern‘ und Vertretern von Fstt., die formal zum Reich gehörten (v. a. italienische Ff.), aber keinen Zugang zu den Verhandlungen hatten: Aulinger, Bild, 143–151.
143
 Botschafter in Prag 1581–1608. Vgl. Marek, Embajada, 82–96; Edelmayer, Söldner, 43.
144
 Vgl. Zöchbaur, Nachfolgefrage II, 22; Stieve, Politik I, 187. Berater, Sekretär und weiteres Begleitpersonal des Botschafters: Fleischmann, Beschreibung [Ggg2].
145
 Vgl. Einleitung, Kap. 1.2.
146
 Bei Jordán de Urriés, Correspondencia, sind keine Berichte für den Zeitraum des RT ediert, bei Lefèvre, Correspondance IV, nur 2 Berichte an Ehg. Ernst und einer an Kg. Philipp II. sowie eine Weisung des Kgs. an den Gesandten (Nr. 690, 715, 724, 727 S. 242–254 passim). Weitere ungedruckte Berichte vom RT wertet, beschränkt auf Nachrichten zum Türkenkrieg, Randa, Republica, 87–89 mit Anm. 38–48, aus.
147
 So Hg. Friedrich I. von Württemberg an Mgf. Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach (Kirchheim/Teck, 21. 2. {11. 2.} 1595: HStA Stuttgart, A 63 Bü. 70 Fasz. 9, fol. 38 f., Zitat 38. Konz.) als Antwort auf das Schreiben des Mgf. mit Übersendung der Berichte San Clementes vom 29. 8. und 30. 8. 1594 (Ansbach, 16. 2. {6. 2.} 1595: Ebd., fol. 29 f. Or. Berichte: Ebd., fol. 30–36’, Kopp. Druck: Stieve, Politik I, 467–472. Vgl. ebd., 469, Anm. 2). Der Hg. hatte diese und einen weiteren Bericht San Clementes vom 15. 9. 1594 bereits von anderer Seite erhalten. Anderweitige Überlieferungen dieser Depeschen und eines zusätzlichen Berichts vom 21. 8. sowie Auszug aus einem Bericht des burgundischen Gesandten Charles Philippe de Croÿ vom 22. 8. 1594 an den Kg., als Kopp. in dt. Übersetzung: StA Nürnberg, ARTA 60, Prod. 122, 122a, 124; GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Zz 1 Fasz. D, unfol.; NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/1, fol. 547–558’; StA Marburg, 81 Nr. A/184/1 Bd. 1, unfol. Der Bericht vom 30. 8. gelangte zudem nach England (Wiedergabe nach Londoner Quellen bei Wernham, List V, Nr. 604 S. 449 f., und Roberts, Calendar IV, 584).
148
 Biografische Hinweise und Angaben zur Berichterstattung: Kohlndorfer-Fries, Diplomatie, 243–249. Verzeichnung der Anwesenheit beim RT: Fleischmann, Beschreibung [Ggg3].
149
 Beiderbeck, Wahrnehmung, 506.
150
 Vgl. Analyse und Bewertung der Berichterstattung Ancels vom RT (11 Berichte, teils Verhandlungsakten als Beilagen) bei Beiderbeck, Wahrnehmung, 502–516; knapper resümierend: Beiderbeck, Religionskrieg, 163; Beiderbeck, Feindbilder, 302 f.
151
 Vgl. Einleitung, Kap. 3.2.2 mit Anm. 218.
152
 Vgl. Schreiben Bongars’ mit Datum Paris, 26. 5. 1594, sodann Laon, 6. 8. 1594 (Bongars, Lettres II, 330–333).
153
 Vgl. Wernham, List V, Nr. 665 S. 484.
154
 Akten zur Gesandtschaft: Ebd., Nr. 648–651 S. 475–477. Vgl. Wernham, Queen, 438–440; Niederkorn, Mächte, 115–117; Gehring, Relations, 148, 211, Anm. 4 (zur Entwicklung der Kooperation der Kgn. mit den deutschen Protestanten: Ebd., 147–155).
155
 Vgl. Nr. 457. Während des RT verwahrte sich Kgn. Elisabeth im Zusammenhang mit dieser Supplikation gegen ein ksl. Mandat ohne ihre vorherige Anhörung (Schreiben an den Ks. vom 17. 8. 1594: Wernham, List V, Nr. 677 f. S. 489 f. Vgl. Wernham, Queen, 448, Anm. 47).
156
 Berichte von Nuntius Speciano an C. Aldobrandini (Prag, 29. 3., 11. 4., 19. 4. 1594: Pazderová, Epistulae III, Nr. 608 S. 1358, Nr. 617 S. 1380, Nr. 623 S. 1399). Später berichtete er von Gerüchten in Regensburg, Perkins halte sich inkognito dort auf (Regensburg, 9. 6. 1594: Ebd., Nr. 661 S. 1483).
157
 Bömelburg, Wahrnehmung, 422, nennt nur Fabian von Dohna als Mitglied des preußischen Adels (und der Kurpfälzer RT-Delegation), aber keine polnische Gesandtschaft. Vgl. Lanzinner, Facetten, 55.
158
 Kurmainz, fol. 6’. Sein Begleitpersonal umfasste 28 Personen (so Fleischmann, Beschreibung [Ggg3]).
159
 Fleischmann, Beschreibung [Ggg3]; Häberlin XVIII, 128.
160
 Fleischmann, Beschreibung [Ggg3] (mit einigen Mitgliedern des 22 Personen umfassenden Gefolges). Zur Tätigkeit auf dem RT für den Hg.: Niederkorn, Mächte, 414 f. Zur Ankunft bis spätestens 11. 5. 1594: Nuntius Speciano an C. Aldobrandini (Regensburg, 11. 5. 1594: Pazderová, Epistulae III, Nr. 638 S. 1433 f.).
161
 Fleischmann, Beschreibung [Ggg3]. Vgl. Sachsen-Weimar, fol. 25’: Am 25. 5. (15. 5.) hat „der mantuanische gesandte, ein Gonzaga, meinem gnedigstem herrn in deuzscher sprach salutirt“.
162
 Pazderová, Epistulae III, Nr. 613 S. 1372, Anm. 8. Anwesenheit in Regensburg: Fleischmann, [Ggg3] (mit Begleitpersonal).
163
 Supplikation: Nr. 454. Gesandter (mit Sohn und 11 Begleitpersonen): Fleischmann, Beschreibung [Hhh].
164
 Supplikation: Nr. 438. Gesandter: Fleischmann, Beschreibung [Hhh].
165
 Fleischmann, Beschreibung [Hhh]. Zu Lelio Costa und dessen Tätigkeit als Agent am Kaiserhof (1589–1598) vgl. Schnettger, Principe, 179–181, 259, 420–423, 566–569 (Lit.).
166
 Gesandter von 1593–1596 (Zucchi, Deutschland, Anhang, 516; Finalrelation 1596: Firpo, Relazioni III, 569–626; zum RT: 593 f.). Zusammenfassend zur venezianischen Vertretung auf RTT im 16. Jahrhundert mit Erläuterung der Berichterstattung sowie der Wahrnehmung der RTT durch Venedig: Braun, Wahrnehmung, 490–494; Braun, Imagines, 411–415.
167
 Kurmainz, fol. 6’; Sachsen-Weimar, fol. 23. Kanzleipersonal und weiteres Gefolge: Fleischmann, Beschreibung [Ggg3].
168
 Berichte abschriftlich überliefert in HHStA Wien, Dispacci di Germania 21, 22 (1594). Sie werden benutzt bei Stieve, Politik I; Niederkorn, Mächte; Roberg, Türkenkrieg. Auf eine weitere Auswertung wird auch in Anbetracht der häufig unzuverlässigen und irreführenden Aussagen zu den Verhandlungen (vgl. vielfache Hinweise bei Stieve, Politik I, 204, Anm. 2; 216, Anm. 2; 221, Anm. 2; 230, Anm. 2; 235, Anm. 1; 237, Anm. 1; 257 f., Anm. 6: „krause Berichte"; 260, Anm. 1) verzichtet.
169
 Einleitung, Kap. 3.1.3 mit Anm. 143.
170
 Stieve, Politik I, 187, Anm. 1; Roberg, NB II/4, Nr. 441 S. 31 f., Anm. 1; Roberg, Türkenkrieg I, 249 f.
171
 An Kf. Friedrich IV. (Amberg, 30. 4. {20. 4.} 1594): HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. (Or.).
172
 Vgl. Anm. 285.
173
 Beim RT anwesend war lediglich der Kölner Nuntius Frangipani. Der im Februar 1594 nach Köln beorderte Sondernuntius Coriolano Garzadoro sollte zwar ursprünglich ebenfalls nach Regensburg kommen, dies unterblieb aber aufgrund dringender Bitten des Kölner Domkapitels (Roberg, NB II/4, Nr. 441 S. 31 f., Anm. 1; Nr. 443 S. 38, Anm. 12; Nr. 452 S. 47 f.; Zöchbaur, Nachfolgefrage II, 19, Anm. 3). In Köln ging man bei der Ankunft Garzadoros noch von dessen RT-Teilnahme aus (Lic. Johann Bennonius an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg; Köln, 11. 3. {1. 3.} und 18. 3. {8. 3.} 1594: HStA München, Pfalz-Neuburg GK, Jülichsche Registratur 153, unfol. Eigenhd. Orr.).
174
 Vgl. die Übersichten bei Stieve, Politik I, 185–187; Jaitner, Hauptinstruktionen I, Einleitung, VII, IX; Mathaus-Voltolini, Beteiligung, 316.
175
 Zur Qualifikation Madruzzos im biografischen Zusammenhang vgl. Kap. 3.1.3 mit Anm. 146.
176
 Speciano (1539–1607), Nuntius am Kaiserhof in Prag 1592–1598. Vgl. Pazderová, Epistulae I, Einleitung, XI-XIX (Lit.); zum Wirken in Prag: XLI-CLIV; Squicciarini, Nuntien, 103–105. Verzeichnis des Begleitpersonals beim RT: Fleischmann, Beschreibung [Ggg]; Pazderová, Epistulae I, Einleitung, L f. mit Anm. 137.
177
 Portia (1559–1612), Nuntius in Süddeutschland und Graz 1592–1606. Vgl. Rainer, NB III, Einleitung, XII-XV; Zingerle, Portia, 55–94; Andritsch, Berater, 95 f.
178
 Frangipani (1544–1612), Nuntius in Köln 1587–1596. Vgl. Roberg, NB II/2, Einleitung, XXI-XXXVIII (Lit.).
179
 Roberg, Türkenkrieg I, 250 f.; vgl. Zingerle, Portia, 81 mit Anm. 142. Zum Verhältnis von Legaten und Nuntien während RTT allgemein (am Beispiel des RT 1566): Rottstock, Studien, 215–218.
180
 Rainer, NB III, Nr. 243 S. 307, Anm. 3. Aufenthaltsorte anhand der Schreiben C. Aldobrandinis an Portia (dessen Berichte liegen nicht vor): Ebd., Nr. 248 S. 315, Nr. 250 S. 315 f., Nr. 253 S. 322.
181
 C. Aldobrandini an Portia (Rom, 3. 9. 1594) mit Bezugnahme auf dessen Berichte aus Regensburg vom 11. 8. und Augsburg vom 20. 8. 1594 (ebd., Nr. 293 S. 371).
182
 Roberg, NB II/4, Nr. 456 S. 52 f., Anm. 1; Nr. 466 S. 67, Anm. 4.
183
 Speciano an C. Aldobrandini (Prag, 25. 4. 1594, Regensburg, 5. 5. 1594): Pazderová, Epistulae III, Nr. 628 S. 1415, Nr. 632 S. 1419. Kobenzl an C. Aldobrandini (Regensburg, 4. 5. 1594): Rainer, NB III, Nr. 254 S. 322. Vgl. Roberg, NB II/4, Nr. 441 S. 31 f., Anm. 1; Zöchbaur, Nachfolgefrage II, 21 mit Anm. 4.
184
 Pazderová, Epistulae III, Nr. 756 S. 1691 f., Nr. 760 S. 1697.
185
 Baden-Durlach, fol. 2’. Ankunft am 29. 4. (19. 4.) auch in den Regensburger „Denkwürdigkeiten“ zum RT (StadtA Regensburg, Historica I Nr. 4, hier fol. 48). Vgl. Lanzinner, Facetten, 55; Roberg, NB II/4, Nr. 452 S. 48, Anm. 2; Pastor, Geschichte XI, 242 mit Anm. 1; abweichend: Stieve, Politik I, 186 f., Anm. 6.
186
 Roberg, NB II/4, Nr. 465 S. 64, Anm. 2. Auch im Bericht der Salzburger Gesandten an den Ebf. vom 12. 8. 1594 (LA Salzburg, GA IV/1, fol. 308–313, hier 312’. Spätere Kop.).
187
 Vgl. die Auflistung des umfangreichen Gefolges Madruzzos bei Fleischmann, Beschreibung [Fff2, Fff3] mit dem Hinweis Fleischmanns, er habe nur die wichtigsten Mitglieder der „familia“ verzeichnen können.
188
 Nr. 511, Anm. 119.
189
 Roberg, Türkenkrieg I, 247.
190
 Viele Berichte an Aldobrandini und einige von dessen Weisungen gedruckt bei Roberg, Türkenkrieg I, Beilagen Nr. 13–19 S. 300–305; Türkenkrieg II Nr. 20–30 S. 230–250 (dabei auch 4 Berichte Johanns von Kobenzl).
191
 Die zahlreichen Berichte Specianos an beide Adressaten sowie deren Weisungen liegen in der neuen Edition bei Pazderová, Epistulae vor; für den Zeitraum des RT: Epistulae III, Nr. 631–757 S. 1418–1693. Die Edition ersetzt die unvollständige Dokumentation bei Mosconi, Nunziatura, I-III. Mehrere Berichte in Auszügen bereits gedruckt bei Zöchbaur, Nachfolgefrage II, Beilagen Nr. IV-XI S. 41–45.
192
 In die Edition wurde daneben die Korrespondenz Frangipanis mit den weiteren Nuntien in Deutschland sowie mit Minucci aufgenommen: Roberg, NB II/4, Nr. 437–466 S. 23–69 passim (Zeitraum des RT).
193
 Rainer, NB III, Einleitung, VII. Edition für den Zeitraum des RT: Ebd., Nr. 254–288 S. 322–367 passim.
194
 Pazderová, Epistulae III, Nr. 654 S. 1466, Nr. 660 S. 1480, Nr. 673 S. 1507.
195
 Roberg, NB II/4, Einleitung, XVIII.